Franz Alt mal wieder
3 Comments Published by senordaffy September 24th, 2005 in Kollegenschelte, Privates, TagespolitikEbenfalls auf Politik-Poker gefunden:
Auf dem Weltgipfel der UNO wird in diesen Tagen die Lage auf unserem Planeten so beschrieben:
[...]
- Die USA geben in 32 Stunden für Kriege und Militär soviel Geld aus wie der UNO in einem ganzen Jahr zur Verfügung steht.
… wobei darunter “Nationbuilding” im Irak und in Afghanistan fällt – was die UNO nicht leisten kann, da alle Kleptokraten dieser Erde bei ihr Sitz und Stimme haben.
- Wegen des Treibhauseffektes rotten wir jeden Tag bis zu hundert Tier- und Pflanzenarten aus und vergrößern die Wüsten täglich um 30.000 Hektar.
Ach ja? Dann fällt es Herrn Alt sicher leicht, mir hundert Tierarten zu nennen, die im letzten Jahr ausgerottet wurden.
- Die Menschheit wächst jeden Tag um eine Viertelmillion Menschen.
Na hoffentlich! Willkommen auf diesem schönen und täglich lebenswerteren Planeten! Wenn die Schlauen unter Euch zufällig nach Deutschland kommen wollten, wäre mir das auch sehr recht…
- Die vier reichsten US-Männer verfügen über mehr Geld als eine Milliarde der Ärmsten.
Wichtig hierbei: “US-Männer”. Bei Unterlassung sprängen die üblichen antiamerikanischen Neidreflexe nicht an. (Juden sind sie ja leider nicht.)
Sind wir noch zu retten? Auf diese zentrale Zukunftsfrage der Menschheit möchte ich mit Ihnen Antworten suchen.
Naja. Da wird mehr Interaktion versprochen als der X-mal gehörte Sermon des Herrn Alt hält.
Wir stehen heute vor der größten moralischen, ökonomischen, ökologischen und sozialen Herausforderung der Menschheitsgeschichte.
Stimmt. Weil wir erstmalig in der dankenswerten Situation sind, uns überhaupt um mehr kümmern zu können, als das dringliche Problem: Wie rette ich meine Familie morgen vor dem Verhungern? (Wobei große Teile der Welt leider noch nicht so weit sind, die Frage beantworten zu können: Wie rette ich mein Kind vor dem Tod durch Durchfall?)
Wir führen bereits mehrere große Kriege zugleich:
- Kriege um die letzten Ressourcen auf unserer Erde, zum Beispiel um Öl im Irak;
Naja. Öl wäre zwar auch ein guter Grund für den Krieg gegen Saddam Husseins faschistisches Baath-Regime, aber es gibt da noch ein paar andere – und nicht vergessen: Die USA stellen den freien Handel mit Öl zu Marktpreisen sicher – sie sind entgegen anderslautender Gerüchte auch nicht dadurch aufgefallen, im besiegten tausendjährigen Reich die Salatölvorräte geplündert zu haben. (Vielmehr regnete es bekanntlich Carepakete.)
- einen Weltkrieg gegen die Natur und damit gegen uns selbst.
Das ist natürlich Blödsinn und Herr Alt widerlegt sich nachher selbst. Abwarten.
Der Klimawandel könnte zum Klimakollaps, ja sogar zur Existenzgefährdung der Menschheit führen.
Wir könnten aber auch alle einem Kometeneinschlag zum Opfer fallen!
Es könnte auch ein ökofaschistisches Sozialistenmilitärregime (finanziert von Chavez und Castro) die Herrschaft hierzulande übernehmen, und als allererstes sämtliche Rechte an geistigem Eigentum kollektivieren. Das wäre natürlich verheerend für Herrn Alts u.a. GEZ-finanziertes Einkommen, wäre aber theoretisch denkbar. Womöglich könnte aber morgen auch Vanilleeis ausverkauft sein – ebenfalls nicht schön.
Die Folgen der Erderwärmung allein in den letzten Wochen: Hochwasser in Bayern, Österreich und der Schweiz mit Milliardenschäden; Taifune in Ostasien, die 150 Menschenleben kosteten und die Hurrikan-Katastrophe im Süden der USA mit vielen tausend Toten und Schäden von 600 Milliarden Dollar – schätzt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung.
Nein. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung beziffert zwar die Schäden so, käme aber niemals auf den gänzlich abwegigen Gedanken, einen Zusammenhang mit der “Erderwärmung” herzustellen. Dazu braucht es den hirnerwärmten Herrn Alt.
Die Klimaforscher haben diese Entwicklung fast exakt vorher gesagt.
Die Klimaforscher gibt es nicht. Es gibt allerdings für jeden tatsächlichen oder eingebildeten Sachverhalt einen spinnerten Propheten, der ihn vorausgesehen haben will.
Wir wollten sie mehrheitlich nicht wissen und haben die Gefahren verdrängt.
Blech. Wir, also die westlichen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaften leisten uns sogar Leute wie Dich, Franz Alt, die wir auf sehr hohem Niveau durchalimentieren, damit sie unser zu unrecht schlechtes Gewissen darstellen.
Habgier, Unwissenheit und Bequemlichkeit waren stärker als Einsicht, Demut vor den Naturgesetzen und unsere Bereitschaft zur Umkehr.
Tatsächlich schätzen die allermeisten Menschen leckeres und billiges Essen, eine hohe Lebenserwartung und die Möglichkeit, mit dem Auto von A nach B zu kommen, statt sich die Hacken wund zu laufen. Daher leben Ingenieure in Diensten von Audi, Mercedes und BMW auch vorzüglich von ihren Kenntnissen um die Naturgesetze.
Entweder lernen wir, künftig mit der Natur zu leben, zu arbeiten und zu wirtschaften oder wir werden von diesem Planeten verschwinden. Die Weisheit der Natur ist unsere große Lehrmeisterin.
Wie jetzt? Ich denke, sie ist unser Kriegsgegner? Wir haben ein Atomwaffenarsenal, gegen das ein paar Taifune lächerlich sind! Wenn die Natur meint, uns loswerden zu können, kommt sie da nicht heil raus – im Sinne des von Herrn Alt proklamierten Krieges setzte ich auf das Gleichgewicht des Schreckens!
Aber sind wir noch lernfähig? Der Dalai Lama sagte in einer meiner Fernsehsendungen: “Ohne Menschen ginge es der Erde besser.”
Der Dalai Lama mag Menschen nicht? Ich verstehe, daß er Chinesen nicht mag, aber das wundert mich doch…
Über die steigenden Öl- und Benzinpreise werden wir täglich daran erinnert, dass die Ressourcen, mit denen wir nach 1945 unseren Wohlstand aufgebaut haben, zu Ende gehen.
Obwohl die Politik hier kräftig mitmischt ist dies ein weiterer Beleg für die Funktionsfähigkeit des Marktes. Im Übrigen sind die Ressourcen mir denen wir (in Deutschland) unseren Wohlstand seit ‘45 aufbauten unendlich vorhanden, aber fünfmillionenfach wertlos geworden: Fleißig schwer heben und weit tragen.
Wir erleben eine Zeitenwende: Bisher haben die Ökonomen die Ökologen gefragt: Können wir uns Klimaschutz finanziell leisten? Wie teuer wird das?
Nein. Ökonomen fragten das nie. Ökonomen könne Kosten sehr präzise beziffern. Es ist ihr Beruf, die Antwort auf diese Frage zu geben. Man findet sie z.B. bei Ökologismus.de in Form der Kyoto-Uhr.
Jetzt müssen Ökologen die Ökonomen fragen: Wie teuer wird es, wenn wir das Klima nicht schützen?
Tun sie leider nicht. Sie entwerfen stattdessen hanebüchene Schreckensszenarien, die so sackteuer ausfallen, daß die Dienstautos, Büros und Niedrigenergiehäuser der Ökokatastrophisten dagegen als Schnäppchen erscheinen. Auf wievielen Quadratmetern wohnt eigentlich Herr Alt?
Klimaschutz kostet, aber kein Klimaschutz kostet unsere Zukunft.
Das Mahnen und Warnen kostet Dich, Franz Alt, nichts, es ist im Gegenteil Grundlage Deiner wirtschafltichen Existenz.
Noch dramatischer für die Zukunft der gesamten Menschheit und für alles Leben auf unserem Planeten ist, dass künftig alle sechseinhalb Milliarden Menschen so leben wollen wie die 800 Millionen in den Industriestaaten heute leben.
Na klar wollen sie das. Hoffentlich! Wenn sechseinhalb Milliarden Menschen ihre Energie aufwenden, ein schöneres Leben zu haben, wird dabei aller Logik nach was herauskommen? Ein schöneres Leben für sechseinhalb Milliarden Menschen!
Wir wissen, dass der Planet diese Entwicklung nicht aushalten kann.
Bitte unterscheide doch endlich zwischen: “Ich behaupte” und “Wir wissen”!
Andererseits ist diese Entwicklung auch nicht aufzuhalten. Die bisherigen Habenichts fordern ihr gutes Recht, so zu leben wie wir.
Den meisten wird es reichen, von harter körperlicher Arbeit ähnlich zu leben wie Du, sechseinhalb Milliarden Konkurrenten im Weltuntergangsprohetenmarkt hast Du nicht zu befürchten.
Ist die ganz große Katastrophe noch abzuwenden?
Definitionsfrage. Wenn die ganz große Katastrophe ein paar Milliarden Menschen in erträglichem Wohlstand sind – nein. Gut so.
Jede und jeder weiß aus seinem privaten Leben, dass jede Krise auch ihre Chance hat. Politiker und Ökonomen haben auf die existenziellen Zukunftsfragen noch keine wirklichen Antworten. Der aktuelle Wahlkampf in Deutschland lieferte für diese Analyse unserer politischen Kultur wieder einmal den Beweis.
Stimmt. Siehe mein vorletztes Posting.
Aber Wissenschaftler und Forscher, Ingenieure und Visionäre in aller Welt haben längst Konzepte für eine bessere Welt entwickelt. Darüber wollen wir Tag nachdenken.
“Tag nachdenken”? Äh, ja. Tatsächlich haben Wissenschaftler, Forscher und Ingenieure seit der industriellen Revolution bereits eine bessere Welt geschaffen. An der sogar Visionäre wie Du partizipieren dürfen.
Es geht um neue Arbeitsplätze und eine bessere Umwelt, um erneuerbare und umweltfreundliche Energien, um Gesundheit und Lebensmittelproduktion, um gesunde Böden, saubere Luft und reines Wasser, um die Zukunft des Bauens und unseres Bildungssystems, um eine ökologische Spiritualität und um unser Wohlbefinden im Alter, wenn künftig viele von uns hundert Jahre und älter werden. Und vor allem: Wie können wir den Welthunger überwinden?
Und wenn Du Deinen Beitrag leisten magst zur Lösung dieser Fragen, absolviere ein Seniorenstudium, z.B. in Biologie, Medizin, Chemie oder Physik. Dann wüßtest Du auch, worüber Du redest und schreibst. Politologie, Geschichte, Philosophie und Theologie sind ganz offenbar die falschen Grundkenntnisse. Außer natürlich für die “ökologische Spiritualität”, das kannst Du!
Und dabei werden wir auch immer die Zukunft unserer Kinder und Enkel zu bedenken haben, für die wir mitverantwortlich sind. Prognosen, um die es in dieser Zukunftsserie gehen wird, sind mögliche Entwicklungen unter bestimmten politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Bedingungen. Prognosen sind also keine exakten Vorhersagen, wohl aber realisierbare Entwicklungschancen.
Da Voraussagen immer dann schwierig sind, wenn sie die Zukunft betreffen, sollten wir den von uns jetzt erwirtschafteten Reichtum vielleicht besser zur Linderung jetzt vorhandener Probleme einsetzen. Nur so ‘ne Idee.
Es wird sich zeigen: Vieles von dem, was heute läuft, sind Auslaufmodelle, die etwa einem Zehntel der Menschheit materiellen Wohlstand, aber der großen Mehrheit Elend gebracht haben.
Wieder Blödsinn. Vieles was läuft, hat bisher nur einem Zehntel der Menschheit Wohlstand gebracht, während der Rest so arm oder nur unwesentlich reicher ist als vorher. Es ist nicht überliefert, daß z.B. in der altägyptischen Hochkultur die Lebenserwartung und Säuglingssterblichkeit besser gewesen wären als im gräßlich armen Ägypten unserer Tage.
Wenn wir in etwa 50 Jahren neun Milliarden Menschen sein werden, können nicht alle 10-Liter-Autos fahren. Aber dennoch können alle mobil sein und ein gutes Leben führen, freilich unter anderen Voraussetzungen als heute.
Je nachdem, welchen Kraftstoff wir verwenden, können wir durchaus alle 10-Liter-Autos fahren. Der zweite Satz stimmt natürlich trotzdem.
Wenn es allen gut gehen soll – was grundsätzlich möglich ist – werden wir vieles ändern müssen. Und wir werden auch sehen: Dieser Planet kann – nach einer UNO-Studie – 12 Milliarden Menschen ernähren – übrigens ohne Gentechnik.
Zweifelsfrei richtig. Wenn es aber mit Gentechnik schneller geht, also Menschen nicht verhungern müssen, will ich Gentechnik eingesetzt sehen. Aber Dir liegt ja mehr am Wohl unserer gütigen Mutter Kriegsgegnerin Gaia als an verreckenden Negerkindern.
Es reicht auf dieser Erde für Jedermanns Bedürfnisse, aber es reicht nicht für Jedermanns Habgier.
Jetzt ist ein Tausender für Phrasenschwein fällig! Du entscheidest gewiss nicht, wo meine Bedürfnisse enden und meine Habgier beginnt!
Bert Brecht hat gesagt: “Das Schicksal des Menschen ist der Mensch.” Ganz anders definiert George W. Bush menschliche Verantwortung: Der US-Präsident hat sich fünf Jahre lang geweigert, das harmlose Kioto-Protokoll zu unterschreiben.
“Harm” und “Wirkungs” verwechselt. Kann passieren. Wobei: Händlern in einem völlig virtuellen Markt Milliarden fürs Handeln zu zahlen, statt Kinder in der dritten Welt gegen medizinisch lächerliche aber oft tötliche Krankheiten zu impfen, hat natürlich schon eine Wirkung: Kinder sterben.
Nachdem ihm seine Berater nach der Hurrikan-Katastrophe im Süden der USA vorrechneten, dass Sturm und Killerwellen mehreren zehntausend Menschen das Leben gekostet und Schäden von bis zu 600 Milliarden Dollar angerichtet hatten, will der Präsident immer noch nicht in Klimaschutz investieren, sondern hat seine Mitbürger aufgefordert, zu trauern und zu beten.
Wenn Du allen Ernstes behauptest, daß “Klimaschutz” Katrina verhindert hätte, widersprichst Du sogar den Experten Deines eigenen Lagers. Das ist komplett lächerlich und Du weißt es.
Eine ungeheuerliche Gotteslästerung! Wir können für unsere eigenen Dummheiten und Verbrechen doch nicht den lieben Gott verantwortlich machen.
Tu mal nicht so christlich. Da an Katrina niemand “schuld” ist, nennen Atheisten wie ich sowas Schicksal, Pech, dumm gelaufen. Ein Christ mag Gott dafür verantwortlich machen und meinetwegen auch “sündige” Menschen. Geht mich so wenig an wie Dich.
Auf jeden Fall werden wir lernen müssen, anders zu leben, damit Andere überhaupt leben können. Die Welt, auch die heute noch reiche Welt, hat keine Zukunft, solange alle fünf Sekunden ein Kind verhungert.
Stimmt. Wertschöpfung betreiben statt rumsalbadern wäre ein Anfang – wie oft in der dritten Welt sinnlos gestorben wird, hängt unmittelbar damit zusammen, was die erste erwirtschaftet und ausgeben kann.
Klaus Töpfer nennt das, was heute weltweit läuft, ein “globales Selbstmordprogramm”.
Als ehemaliger Umweltminister muß der arme ja aufgrund der Einseitigkeit der ihm zugetragenen Informationen einen Schatten bekommen. Vermutlich deswegen hat ihn die CDU zu den UN weggelobt. Was derzeit läuft, ist ein globales Überlebensprogramm, in dessen Genuß leider noch nicht alle Menschen kommen. Ist die weltweite Lebenserwartung in den letzen zweihundert Jahren gestiegen oder gefallen? Das Welt-GDP? Eben. Wer wissen mag, warum der Kapitalismus seine segensreichen Wirkungen in der dritten Welt nicht entfalten kann, lese das Interview mit De Soto.
Ich will aber aufzeigen, dass ein ökologisches Wirtschaftswunder möglich ist und wir dadurch neue Chancen bekommen.
Mach ruhig. Laß nur das reale, ökonomische Wirtschaftswunder in Ruhe geschehen.
Es wird sich zeigen, dass die Ökologie im 21. Jahrhundert die intelligentere Ökonomie werden kann.
Klar. Es wird sich zeigen, daß Fernseher Äpfel sind, Bücher Lampen, gelb grün ist, und wir beide Aliens. Du von der Venus, ich vom Mars.
Für diesen Transformationsprozess werden wir viele positive und ermutigende Beispiele kennen lernen.
Ich sehe aus dem Fenster und sehe drei hässliche aber ineffiziente Windmühlen vor sich hinzeitlupen: Boah, machen die aber Strom! Toll.
80 Prozent unserer heutigen Umweltprobleme sind Energieprobleme. Wir verbrennen heute an einem Tag so viel Kohle, Gas und Öl, wie die Natur in 500.000 Tagen angesammelt hat. Deshalb die Klimaerwärmung, die der Planet nicht mehr lange aushalten kann. Wir können aber in den nächsten Jahrzehnten zu 100 Prozent auf Erneuerbare Energiequellen umsteigen.
Oder aber wir beginnen, zu “brüten” und nutzen statt drei Prozent des Energiegehalts des Urans sechzig Prozent – da ungebrütetes Uran immerhin für 150 Terawattjahre reicht, wäre das vielleicht der gangbarere Weg.
Wussten Sie, dass uns allein die Sonne jeden Tag 15.000 mal soviel Energie zur Verfügung stellt, wie alle 6,5 Milliarden Menschen zur Zeit brauchen?
Wußtest Du, daß wir genau dann nichts davon haben, wenn wir nächtens Glühbirnen betreiben möchen?
Wir müssen nur unser Brett vor der Sonne entfernen.
Also die Erde sprengen, die nachts zwischen uns und der Sonne ist. Vielleicht geht sie aber auch alleine – Stichwort “atomare Abschreckung”! Oder geht es Dir um das sprichwörtliche “Brett vor dem Kopf”? Dazu sage ich nichts.
In der Kraft der Sonne und in der Kreativität der Natur spiegelt sich die göttliche Weisheit und die göttliche Intelligenz.
Du hast Theologie studiert, nicht ich. Ich finde das dennoch gewagt – ist nicht der Mensch, der sich die Erde untertan machen soll, das göttliche Ebenbild?
Im Vertrauen auf die Weisheit der Schöpfung finden wir Wege aus der Krise.
Vielleicht verwenden wir aber auch lieber Naturwissenschaften.
Ja, wir sind noch zu retten – wenn wir es wirklich, wirklich wollen.
Dann bin ich ja beruhigt.
Freuen Sie sich auf meine kommende Replik auf “Ein Marshallplan für Afrika“!
lol, da hat einer aber ganz schön üersäuerten magen an so einem schönen herbsttag! und das einbringen von einem batzen CO2 in die umwelt hat demnach gar keine einflüsse auf das klima?
Einspruch !
Der Zusammenhang zwischen menschlichen Eingriffen, Klimawandel, Fossilen Brennstoffen und Artensterben ist eindeutig bewiesen.
Man muß nur weit genug zurückgehen
Vor 10 000 Jahren sind große Teile der Nordhalbkugel von dichten Wäldern und Gletschern bedeckt gewesen, Tiere wie Mammuts und Nashörner haben sogar Europa bevölkert.
Dann kam der Mensch, holzte die Wälder ab, verbrannte sie (und setzte somit das CO2 frei, das in ihnen gespeichert war) und rottete die großen Tiere aus..
Dadurch stieg die Temperatur, die Gletscher schmolzen und große Gebiete versanken für immer im Meer.
Das Ziel eine Klimapolitik muß es also sein, die Paradiesischen Zustände die vor dem Eingriff des Menschens herrschten wieder herzustellen: Zurück zur Eiszeit.
Möglicherweise sollte man auch den Gedanken des Dalai Lamas zu Ende denken, und einen Großteil der Menschheit mit einer Biowaffe ausrotten- Mutter Natur würde es uns danken.
Weniger extrem wäre aber ein neues ökologische Gesellschatsmodell, bei dem die Massen staatlich verordnet einen naturfreundlichen, konsumarmen Lebensstil pflegen, und nur der Elite aus Kunst, Kultur und Verwaltung ein höheres Wohlstandsniveau erlaubt ist.
Alrik – ich bin dabei, vorausgesetzt ich gehoere zu denen die ein hoeheres Wohlstandsniveau haben werden.
Dort werde ich dann wahrscheinlich auch Franz Alt treffen – der gehoert ganz sicher dazu.
Uebrigens: Wie war das noch mal mit seiner Aussage “mehreren zehntausend Menschen das Leben gekostet hat” -
bisher liegt die Zahl der Todesopfer bei 1063, was zwar immer noch schlimm genug ist, aber doch weit entfernt
von seinem Katastrophenszenario ist. Aber das sind wir ja schon gewohnt von unseren Berufspessimisten – ich erinnere
nur an Trittin vor dem Irakkrieg – hunderttausende von Toten, Millionen Fluechtlinge, etc. etc. – bis heute
nicht eine Korrektur. Was kuemmert mich mein Schwachsinn von gestern – die Leute haben es eh vergessen.
Werner