James P. Rubin, Staatssekretär unter Bill Clinton, erklärt in der WELT, warum Paul Wolfowitz einen exzellenten Chef der Weltbank abgeben wird.
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Wolfowitz selbst hat das Anliegen der Weltbank, die Armut zu reduzieren, “eine der größten moralischen Herausforderungen unserer Zeit” genannt. Er ist genau der richtige Mann, für dieses Ziel in der Bush-Administration Unterstützung zu mobilisieren.Als Chef der Weltbank wird Wolfowitz’ Einfluß und Effizienz davon abhängen, wie bereit die Vereinigten Staaten und andere Länder sind, Mittel für nichtmilitärische Zwecke auszugeben. Deshalb ist es schon aus verwaltungstechnischen Gründen sehr wahrscheinlich, daß Wolfowitz der wichtigste Fürsprecher der Entwicklungshilfe auf der Welt werden wird.
Angesichts der Tatsache, daß die Vereinigten Staaten noch immer an letzter Stelle unter den Industriestaaten rangieren, was die Pro-Kopf-Aufwendungen für Entwicklungshilfe angeht, und wenn man außerdem bedenkt, daß die Partei der Republikaner traditionell solchen Hilfsleistungen ablehnend gegenübersteht, dann ist es in der Tat eine gute Nachricht, wenn ein solcher Fürsprecher ein offenes Ohr beim Präsidenten findet.
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“Aid does not increase investment and growth, nor benefit the poor as measured by improvements in human development indicators, but it does increase the size of government.” – so wird Peter Boone von der London School of Economics auf mehr-freiheit.de zitiert.
Insofern dürfte der Etatist Wolfowitz ganz gut als Welt-Entwicklungshilfeminister passen. Hoffentlich werden die Libertarians in der GOP micht weich und sehn sehr ihm genau auf die Finger …
Angesichts der Tatsache, daß die Vereinigten Staaten noch immer an letzter Stelle unter den Industriestaaten rangieren, was die Pro-Kopf-Aufwendungen für Entwicklungshilfe angeht,
Schon wieder dieser Unsinn? Wie oft muss dieses Schmier abgewischt werden?