Wenn Sie in einer Stadt lebten, in der bis vor 20 Jahren ein blutiger Bürgerkrieg tobte, wo westliches und islamisches Leben auch heute so dicht aneinander reiben, wie nirgends sonst auf der Welt, wovor hätten Sie dann Angst? Genau:
Schreiben, sprechen, Licht reflektieren.
Wenn Sie in einer Stadt lebten, in der bis vor 20 Jahren ein blutiger Bürgerkrieg tobte, wo westliches und islamisches Leben auch heute so dicht aneinander reiben, wie nirgends sonst auf der Welt, wovor hätten Sie dann Angst? Genau:
Schuettet es bei euch an der Kueste auch so wie bei uns, 80km weiter suedlicher?
Obige Einlassung umschreibt trefflich das fundamentale Kommunikationsproblem der naturwissenschaftlichen Eliten: Es ist nahezu unmöglich Sekundärakademikern den Begriff der e-funktion wirklich nachhaltig zu vermitteln (s. auch Wirtschaftskrise).
“Ich bete, dass es nur ein Blitzkrieg wird, wegen der Kinder – bald ist doch Weihnachten!!!” Ursula von der Leyen,
“westliches und islamisches Leben”
Hervorragend.
Die Luxus-Hobbys der von den Mainstream-Medien gehätschelten und im Tränendrüsendruck höchst talentierten Gutmenschen-Industrie à la Greenpeace, WWF, PeTA etc. kennt keine Grenzen.
A propos PeTA: Gideon Böss hat es in debatte.welt.de vom 7.11.09 (http://debatte.welt.de/weblogs/4881/boess in berlin/168262/schafft zwei drei viele klimaneutrale diktaturen) auf unübertreffliche Weise auf den Punkt gebracht: “Besondere Verdienste sich hat diese Tierrechtsorganisation im Nahostkonflikt erworben. Als palästinensische Terroristen dort einen Esel als Bombe missbrauchten, schickte PeTA Jassir Arafat einen erzürnten Brief. Er sollte bitte die unschuldigen Tiere schonen. Auf die Idee, diesem Brief vielleicht den Hinweis anzufügen, generell auf das Bomben, Töten und Morden zu verzichten, kamen die Tierrechtler nicht. Judenmord ist okay, solange dabei keine Esel ums Leben kommen.”
Europa geht den Bach runter, genau wie es die Kassandra Oriana Fallaci prognostiziert hat. Wir tolerieren sogar, wenn der von Terror- und Mörder-Staaten dominierte, von verlogenen westlichen Gutmenschen à la Jean Ziegler unterstützte UNO-Menschenrechtsrat demokratischen Ländern ans Bein pisst. Und wir Idioten zahlen – direkt oder indirekt – Klimawandel-Plakate in Beirut.
Wir haben’s wirklich weit gebracht.
http://www.zdf.de/ZDFxtmodule/klimawandel/content.php?connection=dsl&dlID=none
eine kleine Zusammenfassung der Umweltprobleme weltweit (Mein Erdkunde und Wirtschaftslehrer hatte vor 10 Jahren schon recht als er den Klimawandel und die Ignoranz der Menschen beschrieb).
Danke David, immerwieder erfrischend deine Sichtweise auf die Welt.
„wovor hätten Sie dann Angst?“
Dass die in Kopenhagen den CO2-Thermostat auf mehr als 2°C drehen.
Und außerdem, wie wir inzwischen Dank Lumumba Di-Aping ( welt-Kommentar von Ulli Kulke am 15. Dezember 2009, 16:51 Uhr) wissen, ist die industrielle CO2-Emission die Ursache von allem Böse auf dieser Welt.
Scheiße, der obere Satz sollte eigentlich ein offensichtlicher Witz sein, jetzt fiel mir ein, dass darüber ernsthaft diskutiert wird.
Achso, nur weil Krieg ist, ist das Klima egal … aber es gibt auch AIDS, ist dann Krieg egal?? Scheiß Afghanistan, schließlich hatte meine Oma Krebs!
Oder wer legt fest, dass man sich immer nur um EIN Übel kümmern darf?
Ein Plakat zum Umwelt- und Klimabewusstsein tut weniger weh, als Leute, die es nötig finden, sich darüber lustig zu machen (ja Herr Harnasch, Sie sind gemeint!).
@Maria: Dein Vergleich hinkt. AIDS und der Krieg in Afghanistan bringen Menschen um. Der “Klimawandel” hingegen nicht, denn er findet zum Glück nur in Großrechnern statt. (Und wenn nicht, fälscht man ein paar Daten, damit er es doch tut.) Das Wetter bringt natürlich dauernd Leute um, aber dagegen schützen gute Dämme, Häuser und Infrastruktur – also Reichtum. Gegen “Klimawandel” hilft angeblich CO2-Einsparung – also am besten selbst sterben.